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Events: Loveparade
1989 entstanden hat sich die Loveparade zum absoluten Paradebeispiel für die Langlebigkeit der elektronischen Musik entwickelt. Von den Jahren 2004 und 2005 einmal gesehen, treibt die Loveparade jetzt schon seit über 20 Jahren die Anhänger des House und Techno auf die Straßen, um eine Party zu feiern, über man über die Grenzen Deutschlands hinweg noch spricht. Waren an der ersten Loveparade ursprünglich ca. 150 Leute beteiligt, so hat sich die Party inzwischen zur drittgrößten Musikveranstaltung der Welt entwickelt, die seit Ihrer Gründung über 11 Millionen Menschen auf die Straßen gezogen hat.
Nachdem die Loveparade fast 15 Jahre lang wie selbstverständlich in Berlin ihren Platz gefunden hatte, gab es in den Jahren 2004 und 2005 für alle Fans des Events einen gehörigen Dämpfer, da die Veranstaltung aus nicht ganz geklärten Gründen in beiden Jahren ersatzlos gestrichen wurde. Das neue Konzept, mit dem die Loveparade 2006 wieder in Berlin stattfand, wurde trotz gegenteiliger Befürchtungen von über 1 Million Besucher sehr gut aufgenommen und die Veranstalter schafften es ein weiteres mal, eine Techno-Party auf die Beine zu stellen, die ihresgleichen sucht.
2007 hieß es dann aber wirklich Abschiednehmen und die Loveparade zog – zunächst für 5 Jahre – von der Hauptstadt, in der es zum wiederholten Male Probleme mit der Genehmigung gegeben hatte, ins schöne Ruhrgebiet. Abermals erwiesen sich Sorgen darüber, dass der Ortswechsel der riesen Party schaden könnte, als unbegründet heraus und wieder feierten weit über eine Million Anhänger elektrischer Musik als Gäbe es kein Morgen mehr. Auch in den Folgejahren hat das Ruhrgebiet gezeigt, dass es die Massen einer Loveparade ohne weiteres fassen kann und man darf gespannt sein, was am 24. Juli in Diusburg geschehen wird!
House-Musik – Entstehung, Clubs und DJs
Die Musikrichtung House hat ihren Namen in Anlehnung an den Club erhalten, in dem die Musik gespielt wurde – dem Warehouse in den USA (Chicago). Ihre Entstehung geht zurück auf die achziger Jahre, als die Tanzmusik mit den vielen elektronischen Klängen erstmals gemacht wurde. Musikrichtungen wie Latin, Funk und Soul haben die Entwicklung des House maßgeblich beeinflusst. Beim House wird zwischen verschiedenen Stilrichtungen unterschieden wie zum Beispiel Acid House, Chicago House, Old School House, Electro House, Garage House und viele mehr.
Als dem House nachfolgende Richtung gilt Techno, dass sich allerdings durch schnellere Beats von der ursprünglichen Housemusik unterscheidet.
Charakteristisch für die Musikrichtung sind kräftige Bassklänge und die Verwendung von punktierten Sechzehnteln. Mit einer Länge von durchschnittlich fünf Minuten sind die Songs zudem länger als normale Popsongs.
Bekannte House-DJs sind zum Beispiel Frankie Knuckles, der einst im bekannten Chicagoer Warehouse aufgelegt hat, Bob Sinclar, Larry Levan oder François Kevorkian. Die beiden letztgenannten sind bekannte Vertreter der New Yorker House-Szene.
Zu den bekanntesten Clubs in Deutschland zählt das Pacha am Maximiliansplatz in München, wo regelmäßig bekannte DJs auflegen. In Berlin ist das 40seconds sehr bekannt, insbesondere die Skynight, die Samstags stattfindet, lockt jedes Wochenende zahlreiche Besucher in den Club. Seit 2008 bereichert auch der Soulful House Club die House-Szene in der deutschen Hauptstadt. Nordlichter werden in Hamburg in der Mini Bar an der Großen Freiheit fündig oder tanzen im Night Fever an der Nordkanalstraße. Wer auch im Urlaub nicht auf seine House-Party verzichten möchte, der ist auf Ibiza genau richtig. Hier gibt es mit dem Cafe del Mar nicht nur eine tolle Strandbar, die beste Housemusik zum Sonnenuntergang spielt, sondern auch einen eigene Houserichtung, die im Laufe der vergangenen Jahre entstanden ist – der Ibiza House. Auch auf Mallorca können Urlauber die Nacht durchtanzen und im Pacha Mallorca oder im Titos direkt an der Hafenpromenade von Palma de Mallorca die Nacht zum Tage machen. Inselurlauber in Deutschland erleben lange Partynächte zum Beispiel auf Sylt im Club Rotes Kliff. Zudem gibt es viele weitere Clubs, auch in kleineren Städten, die nicht auf Housemusik spezialisiert sind, aber immer wieder Themenpartys anbieten.